3 Dinge, die ich einem jüngerem Ich raten würde

Hey meine Lieben,

Vor zwei Wochen wurde ich 26. Auch wenn das prinzipiell nicht alt ist und ich mich manchmal immer noch nicht "richtig erwachsen" fühle - zumindest wenn ich mich selbst vergleiche mit "richtigen Erwachsenen" die beispielsweise ein Haus bauen und Kinder versorgen  ;-) - gibt es trotzdem einige Dinge, welche mir in den letzten Jahren bewusst geworden sind, welche inzwischen mein Handeln maßgeblich beeinflussen. Aus Fehlern lernt man und ich bereue keine meiner Entscheidungen, trotzdem wären einige Punkte in meinem Leben deutlich einfacher gewesen, wenn ich sie früher beherzigt hätte. 



Es für sich selbst tun 

Einer der wohl wichtigsten Punkte überhaupt - man sollte selbst entscheiden, wie man sein Leben leben möchte, und zwar in jedem Bereich. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man nicht auf andere Menschen, vor allem auf die die einem wichtig sind, zu hören, Ratschläge anzunehmen und Rücksicht zu nehmen. 

Trotzdem hat niemand etwas davon, wenn man beispielsweise das studiert was die Eltern für richtig halten ohne das man sich selbst darin wieder findet, ebenso wenig wie wenn man sich selbst ändert, nur weil der Partner es verlangt und sich so wohler fühlt. Vor allem in jungen Jahren ist es schwer sich selbst zu finden und somit weiß man teilweise gar nicht, was man selbst möchte. Da ist es der einfache Weg das zutun, was einem andere empfehlen - doch man sollte lieber kurz inne halten und herausfinden was man selbst möchte. Vielleicht ist es ja eine ganz andere Richtung, eine andere Stadt - wenn man das tut, für das man selbst brennt, ist man deutlich glücklicher und zufriedener, was natürlich auch im Sinne der Menschen im engen Umfeld sein sollte. 

Man muss den Mut haben, auf die eigenen Wünsche zu vertrauen und sollte keine Angst davor haben, andere vor den Kopf zu stoßen indem man seine eigenen Wünsche umsetzt. Sind es die richtigen Menschen, werden sie einen ohnehin dabei unterstützen.

Ähnliches gilt auch für kleinere Punkte im Alltag. Beispielsweise ist es vollkommen okay, mal zuhause zu bleiben statt zum Sport zu gehen und zwar ohne schlechtes Gewissen. Man darf auch mal nein zu Verabredungen und Partys sagen, wenn man einfach nicht in Stimmung ist und stattdessen sich um neun ins Bett legen. Solche Tage hat jeder, und vor allem im privaten Umfeld sollte man sich zu nichts zwingen müssen - man kann und sollte seine Freizeit genau so verbringen wie man das möchte, auch wenn es mal außer Plan fällt.



Entspannter sein

Ein für mich sehr wichtiger Punkt, der mir inzwischen klar geworden ist, an dem ich allerdings immer noch etwas arbeiten muss. 

Schon oft habe ich mich über Dinge, Momente, Taten von anderen Menschen aufgeregt und viel negative Energie in das dazugehörige Aufregen gesteckt. Sei es eine Note im Studium, die nicht ganz so gut war wie erhofft, eine Aussage eines wichtigen Menschens oder ähnlichem. 

Doch kurze Zeit später ist mir aufgefallen, das es doch gar nicht so schlimm ist und bereits eine Stunde oder ein Tag später schon wieder alles in Ordnung war: ich habe mich unnötig reingesteigert. Das hilft weder einem selbst noch anderen Personen, die womöglich involviert sind. 

Mit manchen Dingen sollte man einfach lernen zu leben, da man sie ohnehin nicht ändern kann. Bei anderen Punkten sollte einem bewusst sein, dass vieles nicht final ist und das man zudem auch selbst Kontrolle besitzt. Man sollte erst ruhig abwarten, und wenn dann das Ergebnis einem nicht gefällt, hat man immer noch selbst Einfluss darauf, die Lage zu verbessern. Voreilige, negative Gedanken helfen in keinem der Fälle. 

Man hat nur ein Leben

Ein zusammenfassender Punkt: Alles kann irgendwann - vielleicht sogar schon bald - vorbei sein. Genau deswegen sollte man sein Leben so leben, wie man es sich wünscht. Man sollte auf die Dinge hinarbeiten, die einem wichtig sind, auf sich selbst und auf die Liebsten achten - denn man weiß leider nie, wann man sich das letzte Mal sieht. 

Auch weiß man selbst nie, wie die eigene Zukunft aussieht - 

verschiebe nicht den Urlaub auf in 5 Jahren, mache dieses Jahr einen, auch wenn es nur ein kleiner ist.

warte nicht bis Weihnachten bis du das nächste Mal deine Oma anrufst. 

sag deiner besten Freundin wie lieb du sie hast.

Auch wenn es schon fast abgedroschen klingt - versuche jeden Tag so zu genießen, als wäre es der letzter. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag die wahnsinnigsten Erlebnisse haben muss, sondern einfach, dass man jeden Moment genießt - auch die Abende auf der Couch mit der besten Freundin oder dem Partner. Man sollte auch die einfachen Momente im Leben genießen, denn auch sie können wunderschön sein. Sehe die Menschen in deinem Leben nicht als selbstverständlich an, ebenso wenig wie Gesundheit und all die anderen schönen Punkte in deinem Leben. 

Was würdet ihr einem früheren Ich raten?









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Kommentare:

  1. Ích kann dir voll und ganz zustimmen. Diese Punkte sind einfach so wichtig und gerade, wenn es um Ausbildung und Studium geht, sollte man wirklich nach den eigenen Interessen gehen. :)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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  2. Tolle Bilder & tolle Eindrücke :)
    Ich glaube ich würde meinem früheren Ich gerne sagen, dass ich Dinge die ich nicht ändern kann, einfach akzeptieren muss & das am Ende immer alles gut wird :)

    Hab eine tolle Woche!
    Liebste Grüße, Katharina
    Hier gehts zu meinem Blog

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