Malta - Valletta & Sliema : Inspirationen und Tipps

Während ich durch die Upper Barragan Gardens schlendere, spielt ein alter Mann mit Gitarre La vie en Rosé. Weiter Richtung Innenstadt, spielt ein Orchester den Harry Potter Soundtrack. Willkommen in Malta – genauer gesagt in Valletta, der kleinen aber vielseitigen Hauptstadt von Malta.

Bereits vor 2 Jahren war ich in Malta, hier habe ich darüber berichtet. Vor einem Monat besuchte ich mein kleines Lieblingsland erneut. Auch wenn ich sehr gerne neue Städte und Länder entdecke, bin ich an Orten, welche mir besonders gut gefallen haben, auch gerne ein zweites (oder drittes ..) Mal, da man beim zweiten Mal oftmals die „klassischen Touri“ Spots bereits kennt und sich somit den Insidern widmen kann. Heute gibt es für euch den ersten Beitrag über Malta, welcher von – ihr habt es euch sicherlich schon gedacht –Valletta handelt.























Grundsätzlich sollte man in Malta unbedingt nicht nur an einem Ort bleiben, sondern sich die gesamte Insel ansehen –dies ist mit einer Größe von insgesamt 316 km² auch realistisch umsetzbar. Durch ein relativ gut aufgestelltes Busnetzwerk und den Flughafen in der Nähe eignet sich somit Valetta sehr gut, um an die unterschiedlichsten Orte der Insel zu kommen. Denn vor allem in den kleineren Städten außerhalb ist die Busverbindung oft sehr unzuverlässig (dieses Problem hatten wir vor 2 Jahren, als wir in St. Pauls gewohnt haben).

Aber auch in Valletta selbst kann man viel entdecken. Insgesamt würde ich einfach empfehlen los zu laufen – im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten ist Valetta wirklich überschaubar und das meiste kann man zu Fuß erreichen. Hierzu gehört beispielsweise die Barrakan Gardens, die nicht nur als kleine Naturfläche an sich wunderschön sind, sondern auch eine großartige Aussicht zu bieten haben. Auch das Parlement findet man während einem Spaziergang durch die Innenstadt. Doch generell ist das charmante an Valetta gar nicht mal spezielle Orte oder Gebäude, sondern die grundsätzlichen Straßen- und Häuserfronten. Die klassischen Häuser sind alle in einem tonartigen Farbton gehalten, passend dazu sind die meisten Türen und Fenster in Malta bunt gestrichen.´











  
Im Sommer gibt es übrigens mitten in der Innenstadt ein Freilufttheater – solltet ihr in der Hauptsaison Valetta besuchen, wäre dies defintiv einen Besuch wert! Insgesamt finde ich, dass der gesamte Valetta Charme sich erst in den Abendstunden entfaltet. Tagsüber merkt man, dass viele Menschen durch die Gassen eilen, da sie in Valetta arbeiten, studieren oder große Mengen von Touristen durch die Hauptstadt geführt werden. Am Abend jedoch ist es eher ruhig in Valetta, an jeder Ecke spielt ein anderer Straßenmusiker und es sind sogar mehr Einheimische als Touristen zu finden. Ich hatte dieses Mal das Glück, dass durch einen Bekannten meines Bruders einen „Einheimischen“ dabei hatten, welcher abseits der Touristenpfade uns tolle Dinge, vor allem tolle Restaurants zeigte.







Direkt neben Valletta liegt Sliema, auch hier kann man sehr zentral wohnen. Sliema ist nicht ganz so beeindruckend wie Valetta, vom Stil und Charme der Häuser jedoch ähnlich. Wir wohnten in einem wunderschönen „Boutique“ Hotel, was ein toller Kontrast zu klassischen „großen“ Hotelkomplexen war. Malta ist ein sehr religiöses Land (christlich/katholisch) mit unglaublich vielen Kirchen. Zudem hat jedes Viertel einen eigenen „Schutzheiligen“, welcher mit einem Fest im Viertel gefeiert wird. Zu unserem Glück war so ein Fest als wir in Sliema waren – die Bilder sprechen für sich, es war wirklich beeindruckend. Neben toller Straßendekoration wird außerdem ein Umzug am Abend veranstaltet, oft auch die gesamte Woche lang. Unser „Einheimische“ erzählte uns, dass die Dekoration sowie der Umzug nicht von der Stadt sondern ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern organisiert und bezahlt wird, und dass viele Malteser sich sogar Urlaub nehmen, um beispielsweise dem eigenen Virtel zu helfen, die Straßendekoration aufzubauen. Auch wenn es natürlich in einigen Städten regelmäßig Straßenfeste gibt, fand ich das kleine Straßenfest in Sliema besonders beeindruckend – da es deutlich zu spüren war, dass dies kein Event für Touristen war, sondern hauptsächlich von Einheimischen für Einheimische entwickelt wurde – trotzdem haben wir uns als Touristen ebenso willkommen gefühlt.  












Alles in allem komme ich bezüglich Malta einfach nicht aus dem Schwärmen heraus. Seit dem ersten Tag fühle ich mich einfach unglaublich wohl, sogar schon fast „zuhause“ in Malta, weshalb ich sicherlich noch öfter vorbei kommen werde. Demnächst gibt es dann noch ein Artikel über Gozo und den Rest von Malta.


Wart ihr schon in Malta? Habt ihr weitere Tipps?
SHARE ON:Share to Pinterest

1 Kommentar:

SEARCH

Powered by Blogger.

Popular Posts