(column) don't be an influencer - be yourself

Hey meine Lieben,

etwa drei Monate ist mein letzter Blogbeitrag her. In diesem kündigte ich bereits an, dass ich durch meine Bachelorarbeit weniger Zeit zum bloggen habe - das ich jedoch gar nichts in dieser Zeit veröffentliche, hatte ich nicht erwartet.

Das liegt zum einen daran, dass Arbeiten und parallel die Bachelorarbeit schreiben natürlich sehr zeitintensiv war und auch einige Nerven gekostet hat, allerdings ist ein anderer Grund noch deutlicher in den Vordergrund gerückt. Ein großes Thema innerhalb der Bachelorarbeit war Influencer Marketing, weshalb ich mich dementsprechend stark mit dem Thema auseinandersetzte, aber eben "von der anderen Seite aus". Ich würde mich selbst ohnehin nicht als Influencer bezeichnen - davon abgesehen, dass meine Aufrufe und Followerschaft im Verhältnis überschaubar sind, blogge ich  weil ich gerne schreibe, weil ich Gedanken los werden möchte - seinen dies private Gedanken zu einem Thema oder auch Erfahrungen mit einem Urlaubsort oder einem Produkt. Natürlich freue ich mich über Rückmeldung und wenn diese Beiträge anderen helfen, eine Entscheidung zu treffen, beispielsweise um an dieses bestimmte Urlaubsziel zu reisen, allerdings schreibe ich in erster Linie für mich.


Im Rahmen der Bachelorarbeit wurde auch deutlich, das sehr viele Personen sich nur noch auf Social Media konzentrieren - die "Leser" lesen keine Blogs mehr, sondern folgen nur dem Instagramkanal - die Influencer konzentrieren sich demnach auch vor allem auf Instagram. Das sei nun mal dahin gestellt ob keine Blogs mehr gelesen werden - vor allem Blogger unter sich werden sicherlich weiterhin mit Begeisterung andere Blogs lesen, zudem sind auf diesen natürlich deutlich detaillierte Beiträge als in den sozialen Netzwerken zu finden, was auch andere Leser weiterhin anlocken wird. Trotzdem lässt sich sicherlich sagen, dass die Zahlen auf den Blogs heruntergegangen sind und zu Social Media Kanälen, vor allem Instagram, geflossen sind.

Ein Punkt der mich ebenso sehr gestört hat - schon vor der Bachelorarbeit - ist, das sehr viele der erfolgreichen, deutschen Influencer vor allem "Lifestyle"Beiträge produzieren, ohne das ich für mich darin Mehrwert erkenne. Das mag Geschmackssache sein, allerdings interessiere ich mich bei Menschen die ich eben nicht kenne, nicht für den Tagesablauf sondern eher für Mehrwert den ich auch auf mich selbst anwenden kann im Sinne von Reiseberichten, Produkterfahrungen o.Ä. - das scheint die Mehrheit der deutschen "Follower" allerdings anders zu sehen, zumindest nach meinem Gefühl.


All dies sind Gründe, wieso ich mich von dieser Welt distanzieren möchte. Nicht, weil ich keinen Respekt vor  der Arbeit der Influencerwelt habe, sondern weil mich der Content schlichtweg nicht interessiert und ich mich auch mit dem geforderten Umfang nicht identifizieren kann. Prinzipiell finde ich es schön, dass es nun mehrere Blogger und Influencer gibt, die davon Leben können - das Marken und auch die Menschen grundsätzlich mehr Akzeptanz und Respekt in der Arbeit der Influencer sehen - allerdings geht es für mich in der Branche inzwischen schon fast "zu professionell" zu. Ich möchte nicht verpflichtet sein, jeden Tag Social Media zu bespielen und mindestens drei Artikel pro Woche auf meinem Blog zu publizieren - ich möchte nicht den Großteil meiner Beiträge als Werbung kennzeichnen und den Blog in Vollzeit auszuüben. (Auch wenn ich an diesem Punkt natürlich ohnehin noch nicht wäre ;-) )

In den letzten Wochen habe ich demnach mehrfach drüber nachgedacht, wie ich mit meinem eigenen Blog weiterfahren möchte, hatte sogar überlegt ihn zu schließen.  Doch das Bloggen hat mir immer viel Spaß gemacht, weshalb ich mich glücklicherweise dagegen entschieden habe! Allerdings sehe ich ihn nun offiziell als Freizeitblog an - ich möchte mich nicht gezwungen fühlen, die besagte Menge an Inhalten zu veröffentlichen, nur weil man sonst als "Influencer" schnell vergessen wird und die Leser dann kein Interesse mehr haben. Ich möchte für mich schreiben, um meine Erinnerungen, Bilder, Meinungen zu teilen - über was und wann ich Lust habe, und nicht weil ich weiß welche Beiträge wann gut funktionieren. Ich möchte mich bewusst abgrenzen von den Vollzeit-Bloggern und Influencern, die keine Frage sehr gute Arbeit leisten, ich mich allerdings damit nicht identifizieren kann - weder als Leser noch für mich selbst.


Demnach werde ich meinen Blog nun wieder häufiger bespielen, weil ich wieder große Lust und Motivation habe zu schreiben und meine Gedanken und Erfahrungen mit euch zu teilen - allerdings ohne Druck und mit einer bunten Mischung.

Wie geht es euch? 

Findet ihr es gut, dass sich die  Influencer Szene professionalisiert hat und demnach viele davon leben können, es somit aber auch sehr viel Druck gibt?

 Versucht ihr selbst dieses Ziel zu erreichen, oder möchtet ihr euch bewusst davon abgrenzen und lieber "Freizeit-Blogger" sein?

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Dublin: Impressionen und Tipps

Hey meine Lieben,

seit ein paar Wochen bin ich aus Dublin zurück und möchte euch nun einiges von Dublin zeigen - Bilder und natürlich auch ein paar Tipps. Ich war zum ersten Mal in Dublin, somit kannte ich keine "Insider", allerdings waren wir für einen Städtetrip mit sieben Tagen ziemlich lang dort, weshalb ich doch einiges mit euch teilen kann.

Grafton Street

"I meet her on Grafton street right outside of the bar, She shared a cigarette with me while her brother played the guitar"
 Galway Girl, Ed Sheeran

Die Grafton Street ist sicher die bekannteste und beliebteste Straße in Dublin. Neben vielen Einkaufsmöglichkeiten wie Oasis und Brown Thomas gibt es hier unglaublich viele Straßenmusiker, einer besser als der andere. Unbewusst landeten wir jeden Tag auf der Grafton Street und in der näheren Umgebung, da neben den Einkaufsmöglichkeiten auch viele Restaurants, Pubs und ähnliches in naher Umgebung zur Grafton Street liegen. Ebenso ist die Straße sehr zentral und liegt somit quasi immer auf dem Weg. Anders als die "Hauptstraßen" von anderen Städten, welche oft chaotisch und überfüllt sind, fühlt man sich hier stehts gut aufgehoben, gemütlich und wird durch die vielen Musiker auch stets gut unterhalten. 

Am Ende der Grafton Street ist außerdem das Stephan's Green Shopping Center. Die Geschäfte darin sind zwar in Ordnung, das besondere ist allerdings die Architektur des Zentrums.












Temple Bar

Wenn Dublin für eins steht, dann für seine große Pubkultur. Temple Bar ist berühmt dafür, wenn auch inzwischen sehr touristisch - ein Besuch empfiehlt sich zwar trotzdem, allerdings sollte man auch Pubs außerhalb besuchen, diese sind eher von Einheimischen besucht. In vielen der Pubs gibt es auch Livemusik - je nach Pub mit klassischer, irischer Musik oder auch mit Bands welche aktuelle eigene Lieder oder Coversongs spielen.






 


Bois Energy Theatre


In Dublin gibt es mehrere Theater in denen Theaterstücke, Konzerte und Musicals besucht werden können. 

Wir entschieden uns für das Musical "Miss Saigon" im Bois Energy Theatre. Das Musical war sehr beeindruckend - ebenso wie das Theater bei Nacht. Hier lohnt sich auch ein Abstecher ohne Musicalbesuch.






Guiness Storehouse 

Sicherlich kennt jeder die Biermarke Guiness. Da ich kein Bier trinke, wusste ich nicht dass Guiness aus Dublin kommt. Ich hatte allerdings an mehreren Stellen gelesen, dass man sich das Guiness Storehouse nicht entgehen lassen soll, daher entschieden wir uns für eine Besichtigung.

Die Preise variieren je nach Tag zwischen 15-20€, dafür kriegt man wahnsinnig schöne Lichteffekte und sehr viele andere Dinge zum fotografieren, allerdings empfangen wir es als etwas zu überladen und zu touristisch. Nochmal würde ich dort nicht hingehen, allerdings war der Ausblick von der Bar im obrigen Stockwerk und einige der Lichtinstallationen trotzdem sehr schön.





 


Teeling Distillery

Wo das Guiness Storehouse etwas enttäuscht hat, hat uns die Teeling Distillery umso mehr gefallen. Das ist eine kleine Whiskey Distillery mitten in Dublin, welche Führungen anbietet. Die Führung war sehr persönlich und nett gestaltet und das ganze Gebäude sieht unglaublich stylisch aus. Nach der Führung kann man außerdem an einer Whiskey Verkostung teilnehmen und noch etwas in der Bar verweilen.








Trinity Collage 

Das Trinity Collage ist wie der Name schon sagt eine Universität, die auch als solche genutzt wird - allerdings ist sie durch die faszinierenden Bauwerke auch ein regelrechter Touristenmagnet. Das meiste kann kostenlos besichtigt werden, für die Book of Kells Ausstellung sowie den "Long Room" muss man allerdings Eintritt bezahlen (13€ für Studenten). Der Eintritt hat sich definitiv gelohnt, vor allem für den Long Room - ich habe mich gefühlt, als würde ich in der Bibliothek von Harry Potter stehen. Definitiv zu empfehlen!

Wenn ihr Büchereien mögt, lohnt sich auch ein kurzer Abstecher in die Cheaster Betty Libary, welche die älteste Bücherei Irlands ist. Sie ist ziemlich klein, somit ist man ziemlich schnell durchgelaufen. Der Eintritt kostet allerdings nur 3€ und da sie sehr zentral ist läuft man sicherlich mal an ihr vorbei.








National Gallery und Oscar Wilde 

Interessiert man sich für Kunst und für Literatur, ist man in der National Gallery gut aufgehoben. Diese kann man kostenlos besuchen. Neben schönen Kunstwerken ist auch das Gebäude unglaublich schön - auch wenn die National Gallery kein Highlight für mich war, ist es eine schöne Alternative für einen regnerischen Nachmittag.

Etwa 500 Meter hinter der Gallery befindet sich eine Oscar Wilde Statur inklusive Zitate sowie das Haus, in dem Oscar Wilde gewohnt hat. Als kleiner Oscar Wilde Fan hat mir auch das sehr gut gefallen für einen kleinen Abstecher.





Howth

Nach einer etwa 30 minütigen Zugfahrt steht man in der Natur, wie man sie sich von Irland vorstellt. Neben vielen kleinen gemütlichen Restaurants und Cafés macht man hier vor allem eins: Wandern! Es gibt diverse "Cliff Walks", die sich in der Länge und Schwierigkeitsgrad (Steigung) unterscheiden. Da ich und meine Freundin die mit dabei war, nicht allzu sportlich sind, entschieden wir uns für den kürzesten: ca 7 km, offizielle Dauer 1.5 - 2 Stunden. Da wir allerdings gefühlt alle 5 Minuten Fotostops gemacht haben, haben wir deutlich länger gebraucht.  

Howth war für mich der vermutlich anstrengendste aber auch definitiv schönste Tag, ich denke in diesem Fall sagen Fotos tatsächlich mehr als Worte:














Wart ihr schon mal in Dublin? Habt ihr noch Tipps?
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